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Grandiose Hofer Geschlossenheit


Geduldig auf seine Chance wartete Thorsten Preiß (rotes Trikot)- und er bekam sie. Archivfoto: Kauper

Die zweite Ringer-Mannschaft des ASV Hof gewinnt gegen die Reserve des AC Lichtenfels deutlich mit 30:8. Die mittlerweile auffällige Geschlossenheit im ASV-Team brachte diesen grandiosen Erfolg im kleinen Oberfrankenderby. Mit Respekt gingen die Hofer Ringer an diese Aufgabe, denn in der Vorrunde hatten die Hofer in Lichtenfels noch mit 24:15 verloren. Die rund 320 Zuschauer sahen interessante, abwechslungsreiche Kämpfe, aus denen der ASV Hof acht Mal als Sieger hervorging:

55 kg Greco: Riza Akbulut kämpfte ruhig gegen Christopher Kegel und ließ den hart ringenden Lichtenfelser nicht zur Entfaltung kommen. Noch in der ersten Runde legte der Hofer seinen Gegner auf beide Schultern: 4:0.

120 kg Freistil: hatte Lichtenfels nicht besetzt, so dass Christoph Neidhardt kampflos zum Sieger erklärt wurde: 8:0. - 60 kg (Freistil): Zwischen Fabian Roderer und Christian Lurz entwickelte sich ein Kampf auf Biegen und Brechen. Während Fabian die erste und die vierte Runde mit 2:0 und 5:1 für sich entschied, musste er sich in den restlichen Runden knapp (1:2; 0:1 und 0:1) geschlagen geben: 10:3.

96 kg Greco: Kai Schramm kämpfte in seiner Lieblingsstil- art gegen Sebastian Reuther. Der Lichtenfelser entpuppte sich als starker Gegner. Schramm gewann die erste Runde noch recht mühelos mit 2:1, ließ sich von Reuther dann in der zweiten Runde überraschen und verlor mit 2:3. In den folgenden Durchgängen spielte Schramm seine Erfahrung aus und sicherte sich noch beide Runden mit 2:0 und 6:0: 13:4.

66 kg Greco: Muharrem Akbulut zeigte sich gegen Moritz Geuß von seiner besten Seite und kämpfte mit viel Übersicht. Die beiden ersten Runden holte er sich knapp, aber verdient mit je 1:0. In der dritten Runde suchte Akbulut dann die Entscheidung und griff ständig an. Der 4:0-Sieg im letzten Durchgang war die logische Konsequenz: 16:4.

Omarov wied immer besser

84 kg Freistil: Artur Omarov musste diesmal im ungeliebten Freistil gegen den Lichtenfelser Asygat Paschpajew ran. Er ging zuerst sehr vorsichtig in dieses Gefecht und verlor die erste Runde. Von nun an kam der Tscheche in Hofer Diensten immer besseer in den Kampf und entschied alle drei Folgerunden für sich: 19:5.

66 kg Freistil: Argir Palazov gewann in Freundschaft gegen Philipp Schütz, der auf der Waage verloren hatte: 23:5.

84 kg Greco: Sehr gut eingestellt vom Trainer Horst Zeh nutzte Ismail Yazici die Chancen, eine Wertung zu erzielen und gewann Runde eins mit 2:1 Punkten. Im Laufe der zweiten Runde verletzte sich Markus Mohr und musste aufgeben: 27:5

74 kg Greco: Thorsten Preiß zeigte wieder einmal mehr, dass er auch im Greco nicht zu unterschätzen ist. Geduldig auf seine Chance warten, um dann mit einem kurzen schnellen Angriff die Runde zu entscheiden: So gestaltete er seine erste Runde und gewann diese mit 1:0. In Durchgang zwei und drei gelangen ihm jeweils noch ein Durchdreher, so dass diese Runden mit 3:0 endeten: 30:5.

74 kg Freistil: Andreas Wandersee lieferte Martin Wegner einen großen Kampf. Trotz des hohen Vorsprungs seiner Staffel kämpfte Andreas um jeden Zentimeter Boden. Dass er die beiden ersten Runden mit nur jeweils 0:1 verlor, spricht für ihn. In der dritten Runde konnte er ein 0:3 nicht verhindern: 30:8.

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