Bundesliga Ost
| 1. | SV W.Burghausen |
| 2. | 1. Luckenwalder SC |
| 3. | KG Frankfurt-Eis. |
| 4. | SV John. Nürnberg |
| 5. | SV Hallbergmoos |
| 6. | AC Lichtenfels |
| 7. | ASV Hof |
| 8. | SV Luftfahrt Berlin |
| 9. | RV Thalheim |
| 10. | AV Markneukirchen |
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Der heiße Draht nach Weingarten
Sie ringen mit, zumindest im Geiste: Trainer Dominik Zeh (rechts) und Betreuer Willi Popp. Foto: Kauper
Erstmals in dieser Ringer-Saison wird am kommenden Sonntag, 27. Dezember, die Spannung mit Ende des Kampfes noch wachsen. Wenn der ASV Hof in der Oberkotzauer Saaletalhalle ab 15 Uhr gegen die abstiegsgefährdete KG Frankfurt/Oder/Eisenhüttenstadt antritt, dann geht es weniger um Punkte. Vielmehr fiebern die Fans und Verantwortlichen in Richtung der Endrunde des besten Acht. So weit war der ASV noch nie, und Trainer Dominik Zeh glaubt, dass er mit Losglück noch weiter, also bis ins Halbfinale, kommen kann. Zwei der vier möglichen Gegnern hält Zeh für schlagbar: "Aalen und Mömbris-Königshofen liegen in Reichweite." In einer vermutlich zu hohen Liga hingegen ringen die beiden ersten der Bundesliga West, der ASV Köllerbach und der SV Germania Weingarten.
Bei diesem Verein werden am Sonntag nach den letzten Punktekämpfen, die einheitlich um 15 Uhr beginnen, die Paarungen ausgelost, vermutlich gegen 18 Uhr. Das Internet bildet den heißen Draht nach Weingarten, und so wird die Hofer Ringer-Gemeinde wenig später wissen, wann der ASV gegen wen antreten muss. Die Viertelfinalkämpfe werden am 2. und 9. Januar 2010 stattfinden. Nur für einen Fall ist das Heimrecht festgelegt: Die Mannschaft, die den Ersten der anderen Gruppe empfängt, muss zuerst in eigener Halle antreten. Alles andere wird das Los entscheiden.
Der ASV Hof steht bekanntlich schon seit zwei Wochen als Vierter der Gruppe Ost fest. Er kann ganz locker in den Kampf gehen, um Gegensatz zum Kontrahenten: Die Kampfgemeinschaft aus dem äußersten Osten der Republik bangt noch um den Klassenerhalt. Sie liegt gleichauf mit den Konkurrenten aus Lichtenfels und Thalheim, die im direkten Duell aufeinandertreffen. Gastgeber Hof will in jedem Fairness walten lassen und hat nichts zu verschenken. "Alle Starken werden hier sein", verspricht Trainer Zeh. Er will in jedem Fall so aufstellen, "dass es gegen die Frankfurter reichen wird".
Zum Abschluss der bisher besten Saison der Vereinsgeschichte - in den vergangenen Jahren war für den ASV jeweils im Achtelfinale der Endrunde Schluss - will Zeh den vielen treuen Ringerfans noch einmal einen attraktiven Kampf bieten - unter anderem mit dem Ungarn Sandor Tözser. Den sieht ASV-Vorsitzender Wolfgang Fleischer als Paradebeispiel dafür, dass sich der Verein gezielt und richtig verstärkt hat. "Dass der so stark ringt und bisher ohne Niederlage geblieben ist, durfte niemand erwarten." Verpflichtungen wie diese seien im Übrigen den Kontakten und der Erfahrung von Dominik Zeh zuzuschreiben. Der hat die Ringer frühzeitig ins Saisonziel geführt, das Viertelfinale hieß. Aber der würde gerne noch einen Schritt weiterkommen. Fleischer erinnert sich: "Vor einigen Jahren stand Hallbergmoos völlig überraschend im Finale. Das zeigt: Es gibt immer Überraschungen."








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