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ASV: Neidhardt empfiehlt sich




Die Spannung steigt fast im Stundentakt: Der ASV Hof startet am kommenden Samstag mit dem Auswärtskampf beim RV Thalheim (Beginn: 18.30 Uhr) in die neue Bundesliga-Saison. Am Dienstag reisten die bulgarischen Ringer in ASV-Diensten an und mussten in internen Ausscheidungskämpfen dem neuen Cheftrainer Dominik Zeh zeigen, dass sie ihre Hausaufgaben gemacht haben. Radoslav Pachlev machte auf Zeh einen hervorragenden Eindruck. "Er ist physisch in einer prächtigen Verfassung. Ich bin froh, dass wir im vorigen Jahr an ihm festgehalten haben."

Weniger begeistert war Zeh dagegen von Achmed Mehmedov. Das kann aber auch an dessen Sparringspartner Christoph Neidhardt gelegen haben, der in einem auf Wettkampfverhältnisse zugeschnittenen Fünf-Runden-Kampf den Bulgaren spätestens ab der dritten Runde beherrschte. Zeh lobte den Hofer Nachwuchsringer in den höchsten Tönen. "Er hat hervorragend trainiert. Ich habe ihm deshalb versprochen, dass er seine Chance bekommen wird."

Ob das schon in Thalheim sein wird, lässt der ASV-Trainer offen. "Training und echter Wettkampf sind zwei Paar Stiefel. Der Christoph hat sich prächtig entwickelt, aber in einer aufverkauften Halle müssen auch die Nerven mitspielen." Und die Halle in Thalheim wird ausverkauft sein. Zeh: "Wir wollen diesen Auftakt unbedingt gewinnen und dann eine Woche später auch gegen Anger."

frankenpost

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